Werner Pamminger – Geschäftsführer von Business Upper – „Karriere ohne Masterplan“

Heute bei "Erleuchtend erzählt" : Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper

…zum mithören!

… zum mitlesen! (Original Transkript vom Interview mit Werner Pamminger)

Heute zu Gast bei erleuchtend erzählt…

Werner Pamminger – ich bin der Geschäftsführer von Business Upper Austria, das ist die Standort Agentur des Landes Oberösterreichs.

Was ist Ihre Story?

Ich bin hier verantwortlich für doch immerhin 850 Personen. Wir machen einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro und ich habe seit ungefähr 20 Jahren verschiedenste Positionen und verschiedenste Funktionen in diesem Unternehmen innegehabt. Seit mittlerweile 6 Jahren bin ich in dieser Funktion. Ich komme aus einer Generation, wo man uns im Studium irgendwann beigebracht hat, sich im Leben klare Ziele zu setzen. Einen klaren Plan zu entwickeln und klare Karriereziele möglichst so zu definieren, dass man wirklich nur noch diesen Plan abarbeiten braucht. Wenn ich ein bisschen auf meinen Werdegang zurückblicke, dann habe ich jedoch genau das Gegenteil davon gemacht. Denn ich habe eigentlich nie wirklichen einen Plan verfolgt, sondern verschiedenste Funktionen und Positionen eigentlich per Zufall innegehabt – oder sie sind mir zugefallen. Und mein Learning daraus, warum das Thema so entscheidend war, eben genau keinen klaren Master-Plan zu haben, kam, weil ich in meiner Karriere sehr viele Personen erlebt habe, die sehr verbissen in ihren Plänen waren. Die immer die nächste Position, den nächsten Schritt angestrebt, verfolgt und meistens sogar zu verbissen verfolgt haben. Deshalb ist dann eins passiert: Dass sie den Job bzw. die Aufgabe, die sie in der momentanen Situation innehatten, nicht mit der nötigen Konsequenz, dem Engagement und dem Elan ausgeführt haben. Was am Ende dazu geführt hat, dass sie für die nächsthöhere Person nicht empfohlen wurden. Deswegen ist für mich eines klar geworden: Nichts anstreben, aber auch nichts ablehnen. Wenn es einem dann zugetragen wird bzw. wenn man in den Situationen das Beste gibt, in denen man steckt, dann wir sich alles andere mit etwas Optimismus auch heraus entwickeln.

Welcher Chef hat Sie erleuchtet?

Einen wirklichen Mentor bzw. Inspirator habe ich eigentlich nie wirklich gehabt. Es gab unterschiedlichste und verschiedenste Personen und Persönlichkeiten, die mich gefördert und unterstützt haben. Eine Person, die mich wirklich sehr stark geprägt hat, war Michail Gorbatschow. Denn ich bin an der tschechischen Grenze direkt am Eisernen Vorhang groß geworden und habe das alles in meinen Teenagerjahren miterleben dürfen. Ich war immer fasziniert und begeistert davon. Wie man im kalten Krieg aufwächst und die Bedrohung eines Nuklearkriegs eigentlich real ist. Wie ein Mensch innerhalb eines Systems erkennt, wo die Missstände liegen und dieses System von innen heraus, ohne Revolution, sondern über einen evolutorischen Bereich soweit verändert. Und in Wahrheit zum Guten verändert hat. Das ist irgendwie ein bisschen am Ende eine inspirierende Sache gewesen.

Was gefällt Ihnen an erleuchtend erzählt?

Wie ich davon gehört habe, war ich spontan begeistert von der Idee, Leute hier in so einem durchaus interessanten Setting Kurzgeschichten erzählen zu lassen, und dadurch vielleicht auch, vor allem jüngere Menschen zu inspirieren.

 Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Diese Lampe erinnert mich ein bisschen an meine Jugend, wo ich eine ähnliche Schreibtischlampe gehabt habe. Wo ich in der HTL-Zeit relativ viel lernen durfte und das auch zu späteren Stunden. Da war eine Lampe in diesem Design ein ständiger Begleiter in meinen Leben.

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