Priester? Doch lieber Vorstand.

Thomas Neusiedler

Vorstandsvorsitzender Helvetia

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Hallo, ich bin Thomas Neusiedler, ich freue mich Sie heute in der Helvetia begrüßen zu dürfen. Ich bin seit neun Jahren hier im Unternehmen und seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender.

Was ist Ihre Story?

Meine Story: Ich bin bekennender Niederösterreicher, bin im Spital in Mödling geboren, wohne jetzt genau 500 Meter entfernt. Also man könnte sagen, ich habe die Welt gesehen. Unweit von meinem Elternhaus ist ein Kloster, nämlich St. Gabriel und da ist immer ein Priester vorbeigegangen. Der Priester hat Thomas geheißen,   er war der Pater Thomas und das war im Endeffekt mein erster Berufswunsch, weil ich ihn jeden Tag vorbeigehen gesehen habe. Ich wollte also eigentlich Priester werden. Im Laufe der Zeit bin ich irgendwie drauf gekommen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als eine klerikale Karriere. Als ich ungefähr in der Volksschule oder Mittelschule war, da war ich bei einem Orthopäden, dann wollte ich Orthopäde werden und irgendwie habe ich mir dann nach doch einiger Zeit Lateinunterricht gedacht, das Medizinstudium ist es auch nicht.

Dann am Ende des Tages habe ich es eigentlich meiner Betriebswirtschaftslehrerin zu verdanken, denn (das geht jetzt in eine andere Richtung, als Sie glauben!) der Unterricht damals für mich empfunden so erbärmlich war, dass ich mir gedacht habe, das muss irgendwie noch mehr können. Ja, dann bin ich an die WU gegangen, habe BWL studiert und meine Abschlussarbeit war dann schon über das Versicherungswesen und jetzt bin ich kein Pfarrer, sondern Vorstandsvorsitzender in einer Versicherung.

Wer hat Sie erleuchtet?

Ich würde die Frage gerne ein bisschen abwandeln, weil ich glaube ich weiß in welche Richtung es geht. Nicht inspirierend geht meiner Meinung nach nicht und von daher würde ich es fast mit Watzlawick beantworten wollen. Er hat ja gesagt: „Nicht kommunizieren kann man nicht.“, deswegen sage ich: „Nicht beeinflussen kann man nicht.“ Also haben mich die schlechten Vorgesetzten mindestens genauso inspiriert, nämlich nicht so sein zu wollen. Also ein bisschen so, wie die Eltern. Wer kennt den Satz nicht: „Das mache ich mit meinen Kindern sich einmal nicht.“, und genau so ist es eigentlich in meinem beruflichen Werdegang. Ich habe genauso viele gute Erinnerungen, wie vielleicht nicht so perfekte Erinnerungen. Beeinflusst haben mich in Summe aber eigentlich beide.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Was traut man mir nicht zu? Wenn sie meine Frau und meine Tochter fragen würden, dann würden die wie aus der Pistole geschossen sagen: „Singen, Tanzen und langfristig abnehmen.“ Ich glaube aber auch, dass sie auf etwas anderes hinauswollen. Was man nicht glauben würde ist meine volle Überzeugung, dass ich irgendwann einmal für mich den Anker werfen möchte und irgendwann einmal dort sein möchte, wo das ganze Jahr, oder Sommer ist und wenn der Punkt erreicht ist und es ist sicherlich noch eine Zeitlang hin bis dorthin, aber der Satz „Irgendwann bleib i dann dort“, das ist schon etwas, das ein bisschen in meinem Fokus ist.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Weil es im Endeffekt sehr, sehr gut in diese Gesamtstory unseres Unternehmens Helvetia passt. Denn wir wollen anders sein als die anderen. Ich habe in einem Interview vor einiger Zeit einmal gesagt, es ist mir durchaus bewusst, dass wir jetzt nicht der FC Bayern der österreichischen Versicherer sind. Ich habe aber auch gleichzeitig gesagt, das entspricht meinem Naturell, ich bin lieber Spielmacher in Freiburg, als bei den Bayern auf der Bank. Das ist uns als Unternehmern klar, dass wir Dinge anders machen als die anderen und dass wir nahbarer sind, als viele andere. Das ist eine willkommene Möglichkeit, nicht zuletzt auch das Unternehmen Helvetia vorzustellen auf eine kreative Art und Weise.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ich habe mir die Lampe angesehen, jetzt muss ich fast die Lampe angreifen. Es ist vielleicht mein pragmatischer Zugang zum Leben, die Lampe hat mich irgendwie ein bisschen an ein Megafon erinnert und daher habe ich mir gedacht, die muss es sein!

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