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Terri Gattringer-Sabino

Chefin von Terri Ihre Sprachexpertin

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Hallo, ich bin Terri Gattringer-Sabino. Ich bin die treibende Kraft hinter Terri- Ihre Sprachexpertin, Übersetzungsbüro, Sprachschule, Sprachprojekte und eigentlich der Kitt, der alles zusammenhält.

Was ist Ihre Story?

Ich bin Amerikanerin und das verblüfft viele Leute, wenn ich das erzähle, weil, mein Gott, wer kommt aus Amerika nach Bruck an der Mur. Ich habe nach wie vor ein sehr nahes Verhältnis zu meinem zu meinem Heimatland. Mein Geburtstag ist der 4.Juli. Das heißt in den USA ist das der Feiertag schlechthin. Bis ich so ungefähr 6-7 Jahre alt war und in die Schule gekommen bin, habe ich gedacht das ganze Trara, das ganze Feierwerk, die Paraden, all die Festivitäten waren wegen mir, weil die Großmutter, der Großvater haben am 1. und 2. Juli Geburtstag, ich am 4. und man hat uns gratuliert das ganze Wochenende lang. Dieses zur Heimat verbunden sein – das ist Teil meiner Identität und wenn ich übersetze, oder in meinen Kursen versuche ich auch einen Teil von dieser Landeskultur hineinzubringen. Das machen wir bei anderen Sprachen auch in meinem Team. Ich habe ein bisschen von da, ein bisschen von dort und das lebe ich nach wie vor tagtäglich.

Ich bin schon seit 1988 hier in Bruck an der Mur, seit ’98 hier im Wirtschaftspark. Mir ist es ein Anliegen Freude an der Sprache, Freude am Sprachen lernen und Freude an dem Umgang mit der Sprache zu vermitteln. Und das ist etwas, was wichtig ist. Sobald es Pflicht wird, oder sobald es ein irgendwie ein Muss wird, hat keiner eine Freude mehr. Ich beim Unterrichten oder beim Übersetzen nicht mehr und meine Kontakte dann auch nicht.

Wer hat Sie erleuchtet?

Das ist eine schwierige Frage, weil es waren sehr viel Wegbegleiter*innen, sagen wir so. Ich habe, bewusst oder unbewusst, immer sehr starke Frauen mir ausgesucht, die mich bestärkt haben in dem was ich was ich machen wollte und mir nicht eingeredet haben, dass ich das nicht machen kann. Früher habe ich immer gesagt, der Unterschied zwischen einem Österreicher und einem Amerikaner ist, wenn man sagt, dass man etwas machen will, sagt der Österreicher “Warum?” und der Amerikaner, konfrontiert mit der gleichen Frage, sagt dann “Warum nicht!?” Ich habe eben diese Personen um mich haben wollen, die gesagt haben “Warum nicht!? Klasse, super Idee, unterstütze ich, wie kann ich dir helfen?” Ich könnte Namen nennen, aber das sind dann so viele im Laufe der Jahre vom Studienbegleiter von einfach Leuten, mit denen ich Ideen dann besprechen wollte, die dann nicht gesagt haben “das wird nicht gehen.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Das ist schwierig, weil man hört, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist, man hört es. Also ich spreche, behaupte ich, sehr gut Deutsch und ich kann ja auch sehr gut in Deutsch funktionieren. Aber sobald ich dann sage, dass ich aus Amerika komme, dann werde ich behandelt als wäre ich ein unbeholfenes Mädchen. Ich kann aber alles machen, was ich in mir in den Kopf setzte. Das trauen mir dann sehr viele Leute nicht mir nicht zu. Also ich sage ich schaffe das und dann eben kommen wir zurück zu diesem “Warum?” des Österreichischen “Glaubst’ wirklich? Meist wirklich?” Ob das die Firma ist, verschiedene Projekte, die wir gemacht haben, es ist immer dieses “Echt? Glaubst du‘ wirklich?” das vorkommt.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Mich hat es fasziniert, weil es eine andere Perspektive ist. Man fokussiert manchmal auf den Betrieb selber, oder Produkt oder Dienstleistung und so weiter. Ich glaube die Verantwortlichen laufen dann so mit und mich hat es interessiert und ich habe das spannend gefunden, dass die Story von mir über mich erzählt wird.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Weil sie auf den ersten Blick nicht wie eine Lampe ausgeschaut hat, aber die hat mich sofort angesprochen. Wie ich sie dann neben mir sehe – das ist ein Buch! In diesem Raum befinden sich 1000 Bücher, 990 davon, würde ich behaupten, habe ich gelesen. Also von Anfang bis Ende. Spontan hat es mich dahingezogen und jetzt weiß ich warum. Weil’s ein Buch ist.

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