Spam-Attacke

Stefan Schnuderl

Geschäftsführer Guid.New GmbH

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Ich bin Stefan Schnuderl. Ich leite gemeinsam mit meinen drei Gesellschafterkollegen die Guid.New GmbH in Graz.

Was ist Ihre Story?

Meine Geschichte handelt von einer frühen Spam-Attacke und von einem armen Arbeitskollegen, den ich damit recht in die Knie gezwungen habe. Ich bin schon einige Jahre in der Softwareentwicklung tätig und das war um die 2000-er Jahre herum. Das heißt, Handys waren erstmals am Massenmarkt und SMS waren dann das bevorzugte Kommunikationsmittel für Leute, die gerne ganz kurze Nachrichten in ganz klobigen Ziffernblöcken in relativ schwerfällige Ziegelsteine einhämmern. Ich war damals neben dem Studium bei einem Mailingprovider beschäftigt. Das ist so etwas, wie GMX, aber viel kleiner. Wir waren in Endeffekt drei Personen. Wir haben dort unser Produkt erweitert, das man SMS über das Internet mit verschiedenen Mobilfunkbetreibern verschicken kann. Dementsprechend welcher Tarif, welche Uhrzeit ist es entweder über eine Schnittstelle, die es damals schon gegeben hat, oder recht skalierbar, über Mobiltelefone, die direkt am Rechner angesteckt waren, rausgegangen. An sich war es eine recht coole Geschichte damals, die wir entwickelt haben. Eine solche Schnittstelle war auch vorweg zu testen. Der Kollege hat ein Handy gehabt mit einem Vertrag von diesem Mobilfunkbetreiber, das hat dann gut gepasst. Ich mache das Programm, starte es und es dauert ein bisschen …pieppiep…Passt. Sehr gut. Es macht dann pieppiep…Hmmm, seltsam…. pieppeip … Irgendetwas ist hier faul. Eigentlich habe ich nur eine Nachricht geschickt. Ok, Abbruch. Es geht so weiter, die SMS kommen und der Speicher war damals nicht so viel, bei 20 war es Schluss, da war der Speicher voll. Uns schwant schon Fürchterliches. Er löscht eine SMS und es kommt eine neue an. Ich mache mich an die Fehlersuche, der Kollege macht Pause. Das ist die komplette Frechheit, während ich mich eigentlich konzentrieren muss und den Fehler beheben will, macht er sich einen Lenz, spielt mit seinem Handy herum und es piepst die ganze Zeit und er geht nicht mal raus. Ich weiß nicht…

Nein, Scherz. Ich war relativ froh, dass er das über die nächsten Stunden gelöscht hat. Es sind noch ca. 200 SMS angekommen, also er war recht beschäftigt. Wir reden dann noch miteinander und alles ist gut. Was ist die Moral von der Geschichte? Wir leben in einer Zeit, in der Software eine große Macht hat. Hiermit vor 20 Jahren mit dieser netten Anekdote, nicht schlimm. Aber wenn ein Röntgengerät 200 Mal so stark strahlt, oder ein Flugzeug 200 Mal so schnell fliegt, dann wird aus der Anekdote wirklich Tote. Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung, wie schon Voltaire und auch Spiderman wussten. Aus diesem Grund wollten wir mit der Guid.new einen Platz schaffen, wo man mindful mit Herz und Hirn Individualsoftware und Geschäftssoftware entwickeln kann. Und wo dieses Mitdenken und der Inpact, die diese Software haben kann wirklich Wert geschätzt wird und wo man sich selbst verwirklichen kann.

Wer hat Sie erleuchtet?

Ein Rolemodel und Mentor (ich durfte ihn leider nie persönlich kennenlernen), aber ich glaube so über die Jahre hat mich die Wertewelt und Philosophie von Mark Aurel sehr nachhaltig geprägt. Da sind schon sehr viele Dinge dabei, die als gute Leuchtpfeiler dienen können für ein gutes Leben. Ich scheitere zwar oft episch daran, aber das Hindernis ist der Weg.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Es gefällt mir sehr gut, dass man das Unternehmen den Menschen kennenlernt. Das hat mir zugesagt.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Für diese Lampe habe ich mich entschieden, weil sie mich an etwas erinnert hat. Die Marina, unsere wundervolle Operationsmanagerin, durfte vor einiger Zeit zwei Mal die Woche einen Leihhund mitnehmen. Das war so eine kleine, junge französische Bulldogge. Wenn man sie angeschaut hat, hat man sich sofort in diese Bulldogge verliebt. Diese Lampe erinnert mich daran.

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