Von der Polizei gestellt

Silvia Reindl

Geschäftsleiterin Windisch Elektro Technik

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Silvia Reindl. Ich bin Teil der Geschäftsleitung der Windisch Elektrotechnik. Wir sind im Bereich der Industrie Elektrotechnik tätig. Meine Zuständigkeit ist das Controlling und das Personalwesen.

Was ist Ihre Story?

Ich habe begonnen bei der Firma Windisch Elektrotechnik vor circa 15 Jahren als Sekretärin, Teilzeit, das heißt ich habe zwei Jobs gehabt. Einen Job immer vormittags, der war bei Windisch Elektrotechnik und der zweite in einem anderen Unternehmen. Eines Tages, in der Mittagspause, ich war alleine, ist ein älterer Herr zu mir ins Büro gekommen und hat gesagt er hätte einen Lastwagen zum Abladen, aber er hat leider einen Bandscheibenvorfall, ob ich ihm helfen könne. Es war niemand mehr in der Werkstatt und ich bin dann raus, habe schon auf die Uhr geschaut, weil ich wusste ich muss schon zu meinem nächsten Job. Ich habe ihm dann geholfen diesen Lastwagen abzuladen. Ich habe den Lastwagen allein abgeladen und als wir fertig waren sind die Kollegen gekommen und ich bin natürlich viel zu spät zu meinem zweiten Job gekommen.

Das heißt, alle Höhen und Tiefen in diesen 15 Jahren miterlebt. Damals waren wir zehn Personen, heute (2021) sind wir insgesamt 120 Personen. Das war sogar in diesen Höhen und Tiefen, dass ich mit dem Gesetz in Konflikt gekommen bin. Und zwar war das um 3 Uhr in der Früh, es war eine recht stressige Zeit. Wir haben eine große Umstrukturierung gehabt und ich wollte unbedingt noch ein Projekt fertig machen und war um drei Uhr in der Früh noch im Betrieb. Also ich dann Blaulicht wahrgenommen habe und jemanden mit dem Megafon gehört habe, ich solle das Gebäude verlassen und dann war das die örtliche Polizei, die dachte, dass hier ein Einbrecher zugange ist. Natürlich war ich ein bisschen irritiert die bin heruntergekommen und habe gesagt: „Glaubt ihr wirklich, dass ein Einbrecher alles hell beleuchtet?“ Ja, natürlich haben sie mich dann gekannt und dann haben sie sich entschuldigt. Aber auf der anderen Seite gut, dass man geschützt wird.

Im Großen und Ganzen, wenn ich jetzt zurückblicke, war es eine sehr interessante, spannende, lustige Zeit. Sie ist wie im Flug vergangen und heute bin ich froh, dass ich dort bin wo ich jetzt sitze.

Wer hat Sie erleuchtet?

Besonders inspiriert haben mich meine Kollegen, die mit mir heute auch in der Geschäftsführung sitzen, die mir immer vertraut haben, die mir Mut zugesprochen haben, mich auch sehr selbständig arbeiten haben lassen. Was besonders in einer technischen Branche vielleicht nicht immer der Fall ist. Ich bin voll akzeptiert, wir haben einen sehr demokratischen Zugang zu den Entscheidungen. Auch eine gute Freundin von mir, die war vor zehn zwölf Jahren schon in einer Führungsposition, auch in einem eher männerlastigen Betrieb und sie war für mich Mentorin, sie hat mich in allen Dingen unterstützt, weil sie mir immer schon ein paar Schritte voraus war.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Oft denkt man, dass ich keine Härte habe. Härte in dem Sinn, Dinge zu entscheiden, die nicht den populistischen Entscheidungen und meinem Harmoniebedürfnis so entsprechen. Das traut man mir eher weniger zu, wobei ich auch durch die Jahre gelernt habe, dass das Teil einer Führungsqualität sein muss.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Bei erleuchtend erzählt mache ich sehr gerne mit, weil mir die Idee sehr gut gefällt. Man sieht bei Führungskräften, Chefs und Chefinnen immer nur das Resultat. Der Weg dorthin war oft ein steiler und auch ein beharrlicher mit vielen Höhen und Tiefen. Und der Mensch dahinter geht oft verloren und deswegen gefällt mir das Format sehr gut, weil es uns ein bisschen menschlicher macht.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Für diese Lampe habe ich mich entschieden, weil es meine Person sehr gut widerspiegelt. Der Vogel als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit – das sind meine zwei wichtigsten Werte. Dann die Kombination aus Beton am Sockel, der das Ganze sehr stabil hält, der sehr hart ist und oben ist das Material Porzellan. Porzellan ist irrsinnig widerstandsfähig, kommt teilweise vom Ton. Ton ist sehr formbar, kann man sehr künstlerisch, sehr kreativ behandeln und Porzellan ist trotz allem sehr resilient in seiner Materialbeschaffenheit. Und ich glaube das spiegelt auch mich wider.

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