Planlos geht der Plan los

Marie-Theres Zirm

Gründerin & Geschäftsführerin cardamom

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Ich bin Marie-Theres Zirm, ich bin Gründerin und Geschäftsführerin bei Cardamom, Agentur zur Förderung des guten Geschmacks.

Was ist Ihre Story?

Als ich 2007 gerade frisch auf den Markt gekommen bin nach einer Anstellung habe ich mir gedacht: „Wenn ich so viel arbeite und so gut bin, dann werde ich auch mich selbst ernähren können. Ich kann mich selbstständig machen, ich habe keine Männer keine Kinder, das muss sich ausgehen.“ Tja, das war im Februar. Im Mai hatte ich einen Mann mit Kind und im Herbst war ich schwanger und habe gegründet. Also so kann es gehen.

Damals muss ich aber zugeben, als ich gegründet habe, habe ich mir gedacht, ich schaffe meinen eigenen Arbeitsplatz. Also ich werde sicher nie Chefin. In der Wirtschaftskammer haben sie mir aber gleich einen Zettel in die Hand gedrückt mit einer Förderung der ersten Mitarbeiterin und ich habe mir gedacht: „Also, bitte, lasst mir mal Zeit, dass ich selber arbeiten kann.“ Mittlerweile sind 14 Jahre vergangen und ich habe Angestellte, bin Chefin einer kleinen und feinen Agentur, umgeben von einem sehr großen Kooperationsnetzwerk.

Was mich so beschäftigt ist, was es heißt Chefin in so einem kleinen, vertrauten Umfeld zu sein. Einerseits sind wir sehr gut befreundet, einer meiner Angestellten ist mein Mann und was heißt das jetzt für die Rollen? Ich denke mir oft, weil ich auch viele Führungskräfte Coachings mache: „Wäre es nicht einfacher Chefin einer großen Organisation zu sein, weil einfach nicht so viele Rollen gleichzeitig da sind?“ Das für mich spannend ist jetzt aber, mittlerweile mit zwei Kindern und Mann und Angestellten, immer wieder diese Rollen neu zu verhandeln und zu schauen, wann bin ich Projektmitarbeiterin, wann leite ich das Projekt und wann ist es aber wichtig als Geschäftsführerin auch da Klartext zu sprechen.

Wer hat Sie erleuchtet?

Inspiriert haben mich eigentlich viele Frauen. Ich habe die Erfahrung gemacht, sowohl mit Frauen, die meine Kundinnen sind oder Kooperationspartnerinnen waren oder meine Mutter oder Inge Wurzinger, mit der ich im Gemeinschaftsbüro sitze, oder aber auch ganz ehrlich meine beiden Angestellten, die Katharina und die Jacqui, inspirieren mich immer wieder und prägen mich. Ich glaube, dass ist das, was ich auch so liebe an meinen Job, dass ich mit so vielen Menschen zu tun habe und einfach tolle Frauen kennenlerne, die dann auch Mentorinnen werden, oder wo ich Mentorin sein darf.

Natürlich gibt es auch Männer, die mich inspiriert haben. Einer meiner Chefs in der Unternehmensberatung, in der ich war, der mich inspiriert, weil er es geschafft hat, selber in den Visionen zu schweben und uns Frauen aber sehr viel zu vertrauen. Endlich konnten wir die Projekte so machen, wie wir wollten. Natürlich möchte ich auch meinen Mann hier erwähnen, der mich durch sein Querdenken auch immer wieder rüttelt und mir dann auch die Möglichkeit gibt mich weiterzuentwickeln. Insofern sind eigentlich die Menschen um mich, die mich inspirieren.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Tja, was wird mir nicht zugetraut? Ich glaube, sowas wie Aktienhandel, oder eine Werbekampagne für Atomstrom. Ich glaube, das ist dann eher schwierig. Also ich glaube all das, was einfach so meinen Grundwerten widerspricht wird mir nicht zugetraut und im Grunde erlebe ich sehr viel Zutrauen in mich und meine Person.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich mache bei Erleuchtet Erzählt sehr gerne mit, ich fühle mich auch sehr wertgeschätzt, dass ich hier sitzen darf und reden und erzählen darf, obwohl wir eine sehr kleine Organisation sind. Ich mache mit, weil ich so wichtig finde zu zeigen, dass es sich auszahlt Chefin zu sein und auch in der Art und Weise Frau zu sein und menschlich zu sein. Ich bin sehr froh, dass ich mitmachen darf.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Diese Lampe ist heute sehr spontan zu mir gekommen. Mir gefällt die Farbe sehr gut, ich mag die Formen, sie passt wunderbar zu diesem alten Tisch und zu diesem wunderbaren Sessel.

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