Schmuck it Yourself!

Hanna Plank-Bachselten

Co-Founder & Creative Director Makaro

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Hanna Plank-Bachselten. Ich bin Co-Founder & Creative Direktor von Makaro. Wir sind ein junges Schmuckunternehmen, das sich auf hochqualitativen, langlebigen, aber auch leistbaren Schmuck konzentriert.

Was ist Ihre Story?

Meine Story beginnt vor zehn Jahren im Studium, als ich meinen damals Freund, heute Verlobten, kennengelernt habe. Wir haben beide etwas Technisches studiert und waren aber immer beide kreativ, also haben beide danach ein Ventil gesucht, wo wir das irgendwie ausleben können. Mein Verlobter, also Matthias, war immer schon sehr unternehmerisch, er wollte unbedingt gründen, hat viele Ideen gehabt und ich war sehr schmuckbegeistert. Also ich habe mich selbst schon seit Jahren mit verschiedenen Techniken der Schmuckherstellung beschäftigt, habe da ja Metalle eingeschmolzen, selbst Steine geschliffen und es war immer nur ein Hobby. Es war nie für den Verkauf bestimmt, sondern habe immer noch selbst mir Schmuck gekauft.

Ich habe eine sehr schwere Prüfung im Studium irgendwann mal geschafft und habe mir vorgenommen, wenn ich die Prüfung schaffte, dann möchte ich mich mit einem Schmuckstück belohnen. Es war damals eine goldene Kette, die ich haben wollt mit einem schönen Stein als Anhänger. Als ich dann so mich umgeschaut habe nach verschiedenen Möglichkeiten, was ich mir gönnen könnte, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich zwei Möglichkeiten hab: Das eine, das wollte ich eben vermeiden, das war der vergoldete Schmuck, weil mir das schon bewusst war, dass wenn man das zwei, drei Monate trägt, das dann die Goldschicht einfach weg ist und dann kommt es zum Vorschein, was darunter liegt. Das wäre da nicht dieses Erinnerungsstück gewesen, dass ich mir gewünscht habe.

Die Alternative wäre natürlich gewesen, zum Juwelier zu gehen und mir ein richtiges goldenes Schmuckstück auszusuchen und es war damals einfach preislich nicht drin als Studentin. Da habe ich dann eben dem Matthias mein Leid geklagt und er hat gesagt: „Wenn ich so ein Problem hätte, wie du, das es zu lösen gibt und gleichzeitig so eine Begeisterung für Schmuck, da würde ich einfach ein Unternehmen gründen und dieses Problem einfach selbst lösen“ Dann habe ich gesagt: „Ja, also du kennst dich eigentlich technisch besser aus, als ich. Machen wir es doch gemeinsam! Allein traue ich es mir ja auch nicht zu.“ Und so hat sich das dann ergeben, dass wir in die Recherche gegangen sind und das Wissen vom Studium natürlich einbringen können. Dann haben wir einen Weg gefunden, haben auch eine Goldschmiedin gefunden, die unsere Vision geteilt hat und verstanden hat und gemeinsam mit ihr haben wir dann in mehrjähriger Entwicklung unsere Vergoldung entwickelt, die eben dieses Problem löst. Also wir können Goldschmuck herstellen, das einerseits langlebig ist und haltbar ist und andererseits aber leistbar. Das war die Geschichte.

Wer hat Sie erleuchtet?

Auf jeden Fall der Matthias, wir haben uns gegenseitig bestärkt und unterstützt und inspiriert auf unserem Weg.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Grundsätzlich waren, bevor wir gründet haben oder während der Gründung, ziemlich alle der Meinung, dass das nichts werden wird, dass es nicht funktionieren kann. Das ist natürlich klar, wenn man aus dem technischen Studium kommt, da fragen sich die Leute, warum gründen wir ein Schmuckunternehmen. Das wäre auf jeden Fall etwas, was mir nicht zugetraut wurde.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde es eine sehr schöne Sache, seine Geschichte erzählen zu dürfen und ich finde es selbst auch immer extrem interessant die Geschichten von anderen Gründern, Firmenchefs und Unternehmen zu hören.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Diese Lampe begleitet uns schon ganz lang. Das ist eine Kombination aus einer sehr alten Jugendstil Lampe, die wir wieder mit einem neuen Leuchtmittel kombiniert haben. Die war schon bei unseren ersten Pop-ups dabei und sie passt auch ganz gut zu uns als Unternehmen, weil wir auch Gegensätze verbinden.

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