Mit Xing zum Chefmeeting

Christoph Bartmann

Geschäftsführer InData GmbH

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Christoph Bartmann. Ich bin IT-Berater und seit Mitte 2019 auch Geschäftsführer der InData GmbH. Hier bei InData beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Geschäftsprozessoptimierung, Datenanalyse und Datenvisualisierung.

Was ist Ihre Story?

Also die Geschichte, die ich heute gerne erzählen möchte, ist die, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich bei InData angefangen habe. Und zwar habe ich damals noch auf der TU Wien Wirtschaftsinformatik studiert. Ich habe, ich glaube für einen Informatiker nicht unüblich, als Entwickler gearbeitet. Mir war damals schon klar, dass ich später einmal in einem Start-up mit 3-5 Mitarbeitern arbeiten möchte oder einfach in einem Konzern Erfahrungen sammeln möchte. Was habe ich daher gemacht?  Vorerst mal nicht viel. Also ich habe studiert, habe gearbeitet, habe mich am Nachmittag mit Freunden getroffen und, genauso wie jeder andere Student, das Wochenende auf Partys verbracht. Ganz so war es dann doch nicht.

Es hat dann doch eine Kleinigkeit gegeben, die jetzt im Nachhinein gesehen wahnsinnig viel gebracht hat. Und zwar habe ich mir auf Xing und LinkedIn ein Profil erstellt und habe, zumindest einmal im Jahr, versucht dieses Profil up to date zu halten und zu aktualisieren. Das hat für mich den Vorteil gehabt, dass ich mich nicht aktiv bewerben musste, sondern ich ab und zu einfach mal ein Jobangebot zugeschickt bekommen habe bzw. ich einfach mitbekommen habe, was sich am Arbeitsmarkt so tut. Ich kann mich relativ gut erinnern, es war unter der Woche, relativ spät am Abend, da habe ich eine Nachricht auf Xing bekommen. Ich habe sie durchgescrollt und habe mir gedacht: „Klingt eigentlich nicht besonders spannend.“ Meine Antwort darauf war, muss ich zugeben, etwas arrogant. Ich habe zurückgeschrieben, dass ich mit meinem aktuellen Job sehr zufrieden wäre und ich würde nur besonders gute Angebote in Betracht ziehen. Ich habe auch dazu geschrieben, dass in dieser Nachricht Grammatikfehler enthalten sind und dass derjenige sich schwer tun wird mit dieser Nachricht jemanden zu finden. Der Sébastien hat aber nicht lockergelassen. Er hat zurückgeschrieben, er sei Franzose. Das ist der Grund, warum sein Deutsch nicht zu hundert Prozent korrekt ist. Er hat auch erklärt, was er macht und was seine Firma macht. Es hat dann doch spannend für mich geklungen. Ich bin dann hergefahren und habe ein Bewerbungsgespräch mit ihm gehabt und habe eineinhalb Monate später bei InData begonnen zu arbeiten. Dass ich jetzt fünf Jahre später hier als Geschäftsführer sitze, war mir am Anfang natürlich überhaupt nicht klar.

Warum erzähle ich diese Geschichte? Ich denke, dass es für Absolvent*innen, Studierende und wer auch immer sich bewerben möchte, wahnsinnig wichtig ist, sich nicht nur aktiv darum zu kümmern und die ganze Zeit Bewerbungen zu schreiben, sondern auch zu versuchen den Bewerbungsprozess umzudrehen, um zu schaffen, dass Firmen einen finden und man ohne etwas zu tun, Jobangebote per Mail oder per Post bekommt. Das erleichtert den Prozess maßgeblich.

Wer hat Sie erleuchtet?

Das ist, glaube ich, aus meiner Geschichte noch nicht ganz hervorgegangen, aber der Sébastien, der mich damals eingestellt hat und auch jetzt zweiter Geschäftsführer bei InData ist, hat mir einfach in dieser Anfangszeit, und auch jetzt noch immer, wahnsinnig viel Vertrauen entgegengestreckt. Er war auch ein wirklich super Mentor für mich. Also er hat wirklich von Anfang an geschaut, dass ich bei möglichst vielen Kundenterminen dabei bin, dass ich von den Projekten wahnsinnig viel mitbekomme und dass ich möglichst schnell Projekte übernehme. Das hat mir damals wahnsinnig viel gebracht. Ich muss auch zugeben, dass das für mich vom Feeling her (also wer Suits kennt) ein bisschen so wie ein Harvey und Mike Arbeitsverhältnis war.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Also ich denke, was mir die meisten Leute, die mich nicht kennen, nicht zutrauen ist, dass es mir wahnsinnig Spaß macht stundenlang bei einem Event zu laufen und dann nach fünf, sechs, sieben, acht Stunden im Ziel anzukommen, vollkommen fertig zu sein, aber auf der anderen Seite glücklich zu sein es geschafft zu haben, weil ich jetzt nicht die typische Läuferfigur habe. Die meisten Läufer sind eher Stangerln und man sieht es ihnen an, dass sie so etwas gerne machen.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich denke, dass das einfach eine wahnsinnig gute Möglichkeit ist, dass man den Menschen hinter einer Person sieht. Wenn ich die Frage in zwei Teile teile: Bei einem Konzern oder bei großen Firmen habe ich das Gefühl, dass die Distanz zum Chef oder Geschäftsführer einfach wahnsinnig groß ist. Und wenn jemand eine Geschichte erzählt, kann man sich aber manchmal doch einfach besser mit ihm identifizieren oder lernt die Person einfach ein bisschen kennen. Bei kleinen Firmen denke ich, dass es sowohl für Kunden, Bewerber, wen auch immer, einfach interessant ist, wenn eine Firma nur aus 3-4 Mitarbeitern besteht. Wer ist das eigentlich? Wer steckt hinter der Firma? Denn diese 3-4 Leute sind letztendlich die komplette Firma.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ich habe mich für diese Lampe entschieden, weil sie leuchtstark ist, weil sie modern ist und weil sie mit ihren drei Beinen wahnsinnig stabil dasteht und ich denke, dass das drei Werte sind, die sehr gut zu InData passen.

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