Das wächst wie Schwammerl

Anita Lafer

Geschäftsführerin Great Lengths

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Anita Lafer. Ich bin Geschäftsführerin und Miteigentümerin von Great Lengths. Great Lengths ist der Weltmarktführer für Haarverlängerung und Haarverdichtung.

Was ist Ihre Story?

Ich möchte von meinen Anfängen erzählen, als ich vor über 26 Jahren mit diesem Thema Haarverlängerung angefangen habe. Da war es recht schwierig zu erklären, worum es hier überhaupt geht und ich war auf der Suche nach einem passenden Lokal, einem Büro, einem Office. Damit das alles schnell geht, habe ich es eben hier in St. Stefan im Rosental gemacht, da war das natürlich noch etwas exotischer. Ich bin zu meinem damaligen Vermieter gekommen und habe ihm das versucht zu erklären, was ich da so mache. Das war davor eine Kohlenhandlung, also buchstäblich die Garage schlechthin. Er hat mir nicht geglaubt, dass das überhaupt möglich ist, dass man Haare einkauft und die dann verkauft. Also etwas das sowieso von der Natur aus wächst.

Er war ein passionierter Schwammerlsucher. Und zwar hatte es sich in den ersten Jahren ergeben: wir haben unsere Haare zum Trocknen aufgehängt und er hat seine Schwammerln zum Trocknen aufgehängt. Also wir sind also ziemlich nebeneinander gestanden. Da hat er eigentlich nach 2 Jahren zu mir gesagt: „Es gibt euch ja noch immer, ist ja interessant…“ Und ich habe darauf gesagt: „Wir glauben schon, dass das Potenzial hat und dass das irgendwann natürlich für die Frau selbstverständlich ist, dass sie, wenn sie mit ihren Haaren nicht glücklich ist, dass die Lebensfreude mit unserem Produkt auch wieder zurückbekommt.“ Und er hat gesagt: „Ja, das ist so ähnlich wie bei meinen Schwammerln, ich habe da auch jedes Mal eine Freude dabei!“ Das fand ich einfach total entzückend. Aber was besonders nett war, was er gesagt hat: „Naja, schauen wir mal, wenn ihr die ersten fünf Jahre überlebt, dann gebe ich euch eine realistische Chance.“ Das sind für mich schon eine große Freude. Als sie nach fünf Jahren bei uns im Ort ein eigenes Gebäude gebaut haben mit 600 m2, neben der Kirche, als der beste Platz in St. Stefan. Und er hat dann gesagt „Jetzt habt’s es geschafft.“

Wer hat Sie erleuchtet?

Meine größte Inspiration ist und war mein Vater. Erstens weil er an mich geglaubt hat, als ich mich das verrückte Idee gekommen bin. Er war damals auch Bürgermeister in St. Stefan im Rosental war, das war auch der Grund warum ich auch wieder hier zurück gekommen bin. Und er hat immer gesagt: “geht nicht, gibt’s nicht.”, obwohl er sicher wesentlich konservativer generell war. Er hat mir einfach die Werte mitgegeben, immer am Boden zu bleiben, immer wieder auch darauf zu schauen, dass es allen gut geht, aber auch ein bisschen nach den Sternen zu greifen und einfach sich zu trauen.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Witzigerweise hat mir das noch nie jemand gesagt, dass er mir nichts zutraut.  Ich glaube, es ist eher, dass ich mir etwas nicht zutraue. Ich merke immer wieder, die Grenzen trage ich nur in meinem Kopf. Ich habe es noch nicht erlebt, dass mir jemand etwas nicht zutraut.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich mache bei erLEUCHTEnd Erzählt mit, weil ich es einfach schön finde, dass auch Chefs und Unternehmerinnen vor die Kamera geholt werden, ihre Geschichte erzählen können und ich hoffe es ist auch ein Ansporn für viele junge Unternehmerinnen und Unternehmer, dass sie auch diesen Schritt wagen. Es macht einfach Spaß.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Als ich das mit der Lampe mitbekommen habe, habe ich natürlich anschaut, welche Lampen stehen zur Wahl. Ich finde alles schön und dann stand, aber auch man darf sich selber auch eine mitnehmen, wenn man möchte. Deswegen habe ich mich für meine absolute Lieblingslampe von Ingo Maurer entschieden, die heißt One of A Heart und ich finde alles was man macht mit Herzblut machen sollte und deswegen auch diese Lampe hier.

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