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Georg Steiner

Tourismusdirektor Linz

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Ich bin Georg Steiner, ich bin seit 1982 jetzt im Tourismus und hier als Tourismusdirektor von Linz ist meine vierte Position, die hier seit 15 Jahren fast innehabe.

Was ist Ihre Story?

Ja, ich möchte bisschen erzählen, wie ich nach Linz kam. Ich bin ja Bayer, ich komme aus Passau, war vorher Geschäftsfeld des Tourismusverbandes Ostbayern ein Viertel etwa von Bayern. Und eines Tages habe ich von einem guten Freund erfahren, dass man in Linz einen Tourismusdirektor sucht. Das war 2007 im Vorfeld der Kulturstadt Europas 2009, aber ich dachte, das wär was für mich. Einmal im Leben Olympische Spiele, Weltmeisterschaften oder eben Kulturstadt Europas zu machen und dann hat der bisschen sondiert und ich war in Linz nicht ganz unbekannt, weil ich in einer meiner Positionen Geschäftsführer der Donauschiffahrt Wurm & Köck war, die auch hier in Linz eine Firma hatte und dann habe ich hier den Funktionär angerufen, der heute noch mein Vorgesetzte ist, Martin Grubauer und habe gesagt: „warum meldest du dich wenn du so einen top Job zu vergeben hast?“ Dann hat er zu mir gesagt: „Du, ich wäre nie darauf gekommen, dass dort im großen Ostbayern 16-17 Millionen Nächtigungen hier in unser kleines Linz kommst“. Wir hatten damals so 500.000 Nächtigungen. Dann hab ich gesagt: „Ja, aber Kulturhauptstadt, das reizt mich, das würde ich machen und 14 Tage später war ich schon einstimmig als Tourismusdirektor bestellt. Das Leben kann sich in 15 Minuten verändern und das war immer noch war für mich einer der faszinierendsten Abläufe und Geschichten und ich habe es nie bereut das getan zu haben.

Meine Philosophie ist sogar das multioptionale Modell. Ich habe am Anfang meiner Berufskarriere öfters Seminare besucht und da hatten die Trainer gesagt: „Sie müssen sich ein ganz konkretes Ziel setzen, wo wollen Sie in fünf Jahren, wo wollen sie in zehn Jahren sein, stellen sie sich vor welches Auto wollen Sie da fahren, mit welcher Frau wollen sie verheiratet sein und jetzt machen sie die Augen zu und lassen sie dann auf sich wirken und dann denken Sie an dieses Ziel. Und ich sage: „nein, das darf genau nicht sein, wenn man so fixiert auf etwas ist, auf eine berufliche Position, aber vielleicht auch auf eine Frau, dann übersieht man völlig, was links und rechts des Weges einem sonst noch alles begegnen kann“. Und ich sage: „dort wo man tätig ist, soll man immer optimal performen, man soll sich mit der Aufgabe identifizieren, man soll sie gestalten, man soll was machen daraus und dann ergeben sich neue Optionen“. Und das empfehle ich allen jungen Menschen, allen, die ins Berufsleben einsteigen, sich durch ihr Engagement durch ihre Tätigkeit verschiedene Optionen zu öffnen, irgendwann passt dann was.

Wer hat Sie erleuchtet?

Ich hatte das Glück während meiner Praktikumszeit in Bad Füssing, den damals schon größten Kurort Europas zu sein. Der damalige Kurdirektor Egginger, der hat an mich geglaubt, der hat mich als Praktikant enorm gefördert ich hab da meine Diplomarbeit für Bad Füssing geschrieben. Und ich konnte unmittelbar nach dem Studium schon als Tourismusdirektor in Passau beginnen und das hat sehr stark mit der Förderung auch mit der Unterstützung, die ich von ihm hatte zu tun.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Nun, wir haben gerade eine sehr revolutionäre Kampagne „Linz ist Linz“ in die Welt gesetzt und mit mir verbindet man ja eher vielleicht ein bisschen konservatives Image. Und die Leute sind immer überrascht zu welchen Schlägen, zu welchen Projekten ich in der Lage bin und was ich mir zutraue, was wir uns zutrauen was wir zulassen. Also dieses Linz Video diese Aktion Linz ist Linz die haben mir viele nicht zugetraut.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde das Konzept spannend und ich stelle fest, dass viele Bewerbungen, die ich bekomme, brutal langweilig sind. Und ich meine natürlich ist halt der ganze Bewerbungsprozess irgendwo standardisiert, aber ein Laden wie wir, wir sind noch nicht so groß und ich schätze ist enorm, wenn jemand, der mir eine Bewerbung schickt eine Geschichte sicher erzählt. Und die geilste Bewerbung, die ich in meinem Leben bekommen habe, das war damals für eine Stelle als Marketingleiter Bayerischer Wald und der junge Mann hat zu mir gesagt, ich habe mich da so hineingesteigert, hat er mir eine Bewerbungsmappe geschickt, die hatte als Hintergrund eine Granitplatte, vorne drauf war eine Glasplatte und als Zwischenblätter waren Furnierblätter. Und er hat gesagt: „der Bayerische Wald, das ist Granit das ist Glas, das ist Holz und am Titel dieser Bewerbungsmappe war eine Aufnahme aus dem Sonnenaufgang, als er am Rachel oben saß und er hat gesagt: „Ich habe mich da hinaufbegeben und habe dort oben über meine neue Tätigkeit nachgedacht“. Und es war so eine beeindruckende Bewerbungsmappe, dass ich ihn natürlich eingeladen habe. Und ich glaube, dass man wirklich auf die Überholspur kommen kann, wenn man mittels der vielen Gestaltungsmöglichkeiten, die man heute hat, wirklich sich in Szene setzt und eine Geschichte über sich erzählt, ein bisserl interessant wird, anders als andere, aber immer diese 08/15 Lebensläufe, das ist so austauschbar. Ich verzweifle oft daran, so viele Bewerbungen durchzusehen, das macht dann irgendwann müde und ich glaube, dass da viele ihre Möglichkeiten nicht ausreizen, sich entsprechend in Szene zu setzen

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ich bin ein Lesefreak und zum Lesen brauche ich wirklich gutes Licht und die Lampe könnte ich mir vorstellen, wenn ich so am Schreibtisch sitze und ich lese im Sitzen, ja, am liebsten habe ich die Füße am Tisch, dann ist das etwas was mich vom Licht ja unterstützt lange lesen zu können

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2 Antworten

  1. Denke gerne an die gemeinsame Zeit im abr-Kiosk an der Nibelungenhalle zurück. Du zuständig für Incoming, ich zuständig für Outgoing.

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