Mutig muss man sein!

Theresa Staudinger

Teamleitung aufsichtsrechtliches Meldewesen HYPO NOE

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Also, mein Name ist Theresa Staudinger und ich bin die Teamleiterin vom Aufsichtsrechtlichen Meldewesen bei uns. Ich bin seit über zehn Jahren schon in der Bank. Die Bank ist die HYPO Niederösterreich für Niederösterreich und Wien. Das ist die führende Regionalbank, was öffentliche Finanzierungen betrifft und auch stark vertreten im Immobilienbereich ist.

Was ist Ihre Story?

Meine Story, die fängt eigentlich an beim Studium. Ähmm. Meine Eltern haben immer gesagt, wenn ich mir irgendetwas zusätzlich leisten will, mit zusätzlich leisten meine ich eine Wohnung, ein Auto, also quasi Luxusgüter für einen Studenten, dann muss ich arbeiten gehen. Und das war eigentlich ein ganz ein guter Ansporn für mich und habe mir dann neben der Uni einen Job gesucht. Der hat mich hier her gebracht eigentlich schon, zwar in eine andere Abteilung und habe dann im Zuge meiner Masterarbeit mit relativ vielen Führungskräften zu tun gehabt und ich war einfach so dreist und habe sie dann gefragt, ob sie dann eine Arbeit für mich haben, wenn ich fertig bin. Da muss man echt ein bisschen mutig sein, glaube ich. Und das hat in dem Fall ganz gut funktioniert und ich habe damals auch eine Führungskraft gehabt, die mich relativ gut gefördert hat. Natürlich muss man dann auch fleißig sein und man muss sich einen guten Ruf in der Firma quasi erarbeiten. Das habe ich auch gemacht, weil ich war wirklich sehr viel immer in der Arbeit und habe nicht recht viele andere Hobbys nebenbei gehabt, aber mir hat es immer Spaß gemacht und habe das eigentlich immer gerne gemacht, was ich getan habe. Und so hat es dann irgendwie. Ich glaube, ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und habe mich auch etwas getraut, weil immer, wenn man vor so Herausforderungen steht, da hinterfragt man sich ein bisschen selber: Kann ich das überhaupt? Und ja, die meisten Sachen kann man. Im Zuge von der Umstrukturierung hat sich eben ergeben, dass ich die Teamleitung bekomme, die ich jetzt auch habe. Ich war dazwischen auch in Karenz. Da hat dies vertretungsweise ein Kollege von mir gemacht und habe dies aber quasi wieder zurückbekommen. Sicher birgt dies manchmal Herausforderungen, vor allem jetzt mit Familie auch noch und so. Aber mir macht es Spaß und es ist gut.

Wer hat Sie erleuchtet?

Eine bestimmte Person gibt es so nicht. Was ich schon sagen muss, es hat immer auf meinem Lebensweg, bis jetzt hat es immer unterschiedliche Personen gegeben, von denen ich mir etwas abschauen konnte. Also es war nicht das eine Vorbild, sondern es waren immer unterschiedliche Personen und auch immer nur mit einzelnen Aspekten, wo ich mir gedacht habe: Das könnte mir auch etwas bringen. Das wäre für mich auch was. Ich glaube ich sollte das auch so probieren. Das war zum einen, ich komme aus einer Landwirtschaft und da hat man irgendwie so diese Hands-On-Mentalität. Du musst jetzt quasi einfach etwas machen und du bist auch auf externe Gegebenheiten angewiesen. Die sind einfach so und du musst das Beste daraus machen und darauf reagieren. Das habe ich da auch sicher mitgenommen. Auch in meiner Arbeitswelt. Ich habe schon mit vielen total tollen Leuten zu tun gehabt und von der Kommunikation her kann man sich zum Beispiel viel anschauen. Auch von der Organisation her und wie manche ihren Karriereweg bestreiten. Da kann man sich von einzelnen wirklich viel abschauen.

Was empfehlen Sie jungen Menschen?

Mutig zu sein. Ja, das muss ich wirklich sagen. Manchmal ist vor allem, ich glaube das ist ein bisschen so ein Frauenthema, man denkt sich immer, auch bei Stellenausschreibungen zum Beispiel, weil da stehen zehn Sachen drauf, die man können muss und wenn man zwei davon supergut kann und vielleicht fünf mittelmäßig und vielleicht von einem oder zwei nicht so versiert ist. Wenn das, das ist, was einen interessiert, dann sollte man das trotzdem machen. Man kann fast alles lernen heutzutage, wenn man unbedingt will und man muss einfach mutig sein und sich trauen.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde super, dass man wen anderen weitergeben kann, wie man es gemacht hat. Ich finde es immer gut, wenn andere Leute Vorbilder haben. Und vor allem in Zeiten von Fachkräftemangel, ich spreche jetzt aus eigener Erfahrung, weil es ist gar nicht so leicht, dass man ein qualifiziertes Personal kriegt. Es ist immer nicht schlecht, wenn man sieht, was für Möglichkeiten hat ein anderer gehabt in einer Firma und dass man überhaupt einen Anreiz bietet oder dass man zeigt, was man alles erreichen kann, wenn man unbedingt will.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ich habe eine Taschenlampe mitgenommen. Ich glaube, die Anforderung war eine Tischlampe. Ich besitze so etwas gar nicht. Wir haben im Büro so ganz große Lampen stehen. Die gehen dann immer an, wenn man zum Tisch hinkommt. Also ganz ehrlich. Heutzutage eine Tischlampe, ich weiß nicht, wer so etwas noch hat. Man muss so flexibel sein. Man ist ja gar nicht immer im Büro, man arbeitet quasi von überall aus irgendwo und ist immer erreichbar. Die Taschenlampe steht quasi für die Flexibilität, die man mitbringen muss

Story Produktion

Dieser Beitrag wurde von Viktoria Grießlehner und Melanie Jilch aus der HBLA Sitzenberg erstellt. 🙂

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