Die Unterschrift in Grün

Klaudia Tanner

Verteidigungsministerin

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Klaudia Tanner und ich bin Verteidigungsministerin in Österreich, die erste Frau.

Was ist Ihre Story?

Ich bin aufgewachsen in Niederösterreich, im wunderschönen Mostviertel, als das älteste von fünf Kindern. Bin dann in die Volksschule, Hauptschule gegangen, habe Matura gemacht im Borg in Scheibbs. Habe dann Jus studiert, das Gerichtsjahr absolviert und dann in die erste Männerdomäne vorgestoßen als Juristin beim niederösterreichischen Bauernbund. Dann habe ich gewechselt in das Innenministerium, ins Kabinett des Innenministers – da waren auch nicht sehr viele Frauen zum damaligen Zeitpunkt. Dann bin ich in die Wirtschaft gegangen zu einem Telekommunikationsunternehmen, auch ein sehr männerdominierte Bereich, dann wieder retour als erste Frau an der Spitze des niederösterreichischen Bauernbundes und von dort dann in den Landtag in Niederösterreich und seit dreieinhalb Jahren als erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums in Österreich.

Was hat Ihren Karriereweg geprägt?

Viele Tiefen die durchaus auch da waren unter eines in jeden Fall sich dann immer wieder durch zu kämpfen. Prägend war an meinem Lebensweg eben, dass ich sehr oft die erste Frau in einer Organisation war.

Wer hat Sie erleuchtet?

Erleuchtet und inspiriert, und das tut sie noch immer, das hat mich meine Mutter. Als eines meiner Vorbilder darf ich Leopold Figl nennen. Das ist auch der Grund warum ich immer noch mit Grün unterschreibe. Wenn man sich den Staatsvertrag anschaut, dann findet man eine Unterschrift in Grün, die ist von Leopold Figl. Und Leopold Figl hat nicht nur sehr viele hohe politische Funktionen ausgeübt, sondern war auch Direktor des niederösterreichischen Bauernbundes, das heißt eines meiner ganz großen Vorbilder, der mich immer noch erleuchtet. Und seine Tochter, Anneliese Figl, ist hier bei mir öfter auch zu Gast und ist auch sehr inspirierend und erleuchtend.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde es einfach großartig, dass junge Menschen ein Projekt wie dieses auf die Beine gestellt haben. Wir brauchen glaube ich genau das.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Warum diese Lampe? Das ist nicht nur eine Lampe, sondern das ist ein Kurbel-Radio durchaus, ja. Verwendbar als Lampe, ist etwas das, ja, sowie euer Projekt, Menschen erleuchtet und insbesondere dann, wenn man in einer schwierigen Situation ist – für Blackout Fälle durchaus auch geeignet.

Story Produktion

Interviewteam: Fabienne Ranftl, Alexia Schmölzer und Valerie Lebenbauer-Modeschule Graz

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Mitmachen als Schule:

https://erleuchtenderzaehlt.at/mitmachen-als-schule/

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