Vor die Tür gesetzt

Martin Ohneberg

CEO Henn

Das Video
Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Schau, was ich gefunden habe, mach da mit!
Zum Mithören...
Zum Mitlesen...

Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Martin Ohneberg. Ich bin Unternehmer, Eigentümer der Henn Gruppe. Die Henn Gruppe macht ungefähr 120 Millionen Umsatz mit 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was ist Ihre Story?

Meine Story: Mir ist es ganz wichtig, dass wir ein sehr gutes Verhältnis im Unternehmen haben mit den Mitarbeitern. Wir feiern auch unsere Feierlichkeiten beispielsweise auch Weihnachtsfeiern. Eine der legendären Weihnachtsfeiern war eigentlich doch ein paar Jahre her, wo wir in einem Club waren. Es war lustig, wir hatten alle etwas getrunken und bisschen herumgeblödelt, wie man so schön auf Vorarlbergisch sagt. Ich bin an der Bar gestanden und da war so ein Eistrog und dann haben wir ein bisschen herumgeblödelt und ich habe Eis rausgenommen. Der Barkeeper hat das irgendwie in den falschen Hals bekommen und hat dann groß geschaut und ist gleich herkommen und hat gemeint ich würde jetzt irgendwie randalieren oder was weiß ich was. Dann habe ich gemeint: „Nein, ich tue überhaupt nichts.“, und es war ein Club in Vorarlberg, wo ich doch relativ viele Leute kenne.

Dann ist das wirklich so ausgeartet, dass es so in der Richtung war, als ob ich das jetzt so gemacht hätte, weil der Barkeeper sozusagen ein Ausländer wäre. Dann ist mir die Ausländerfeindlichkeit unterstellt worden. Ich dachte mir, was ist jetzt los? Dann hat er über das Walkie-Talkie die Security gerufen, vor allen Mitarbeitern, es waren doch 40-50 Mitarbeiter, es war alles lustig. Dann kommt er, so ein riesiger Security Mensch und ein kleinerer, beide kommen zu mir her und vor meinen Mitarbeitern nehmen mich die beiden und ziehen mich sozusagen zum Ausgang hin. Ich habe dann eigentlich alle meine Mitarbeiter beschwichtigen müssen, weil sie alle auf die Security losgehen wollten und das wäre natürlich eine Katastrophe gewesen. Auf jeden Fall haben sie mich dann vor allen Mitarbeitern vors Lokal gestellt. Wir sind vor dem Lokal gestanden und dann ist der Eigentümer gekommen, den ich auch kenne und dann sage ich: „Du, das geht ja nicht. Ihr könnt mich nicht vor meinen Mitarbeitern rausstellen. Ich habe nichts gemacht.“ Dann haben wir geredet und bin gerne bereit mich zu entschuldigen, wenn ich wirklich etwas falsch gemacht hätte. Dann ist der Barkeeper hergekommen und wie gesagt, habe mich entschuldigt und am Ende war die ganze Geschichte dann aufgelöst. Aber natürlich für meine Mitarbeiter eine Geschichte, die immer erzählt wird, weil eben der Chef sozusagen an der Weihnachtsfeier letztendlich vor die Tür gestellt worden ist.

Wer hat Sie erleuchtet?

Mein großes Vorbild ist der Richard Branson, sozusagen ein Paradeunternehmer, der sehr viel unterschiedlicher Aktivitäten setzt, der natürlich Höhen und Tiefen in seine Karriere gehabt hat, der jetzt noch in seinem Alter extrem innovativ und sportlich unterwegs ist, gute Einstellung hat für viele Dinge und einfach das Unternehmertum letztendlich wirklich lebt und ausdrückt. Er ist einfach ein gutes Beispiel, das Unternehmertum auch heißt Mut zu haben, ein Risiko zu gehen und es funktioniert nicht immer alles, aber er bleibt konsequent und positiv.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Was man mir, glaube ich, eher nicht zutraut ist Stillstand oder Nichtstun, am Ende des Tages, sondern ganz im Gegenteil. Jeder weiß, dass ich immer wieder versuche andere Dinge zu machen schon einen Schritt weiter zu denken, die Sachen am Laufen zu halten. Also Stillstand traut man mir nicht zu.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde es eine ganz tolle Initiative, weil ich sage: „Tue Gutes und erzähl darüber.“ Gerade so unternehmerisch sind Storys immer ganz spannend. Ich horche auch selbst gerne anderen Leuten zu, die Erfahrungen gemacht haben, die von sich Persönlichkeiten erzählen, da lernt man am meisten und das war der Grund.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Die Lampe. Warum habe ich mich für die Lampe entschieden? Das ist die Kombination mit der Maus. Sie hat mich in vielen Dingen angesprochen. Mir ist da die Sendung mit der Maus eingefallen, als ich noch ein Kind war, die ich regelmäßig angeschaut habe. Andererseits die Kombination Maus und Leuchte hat auch verschiedene Assoziationen. Die Maus, die viel im Untergrund oder im Schatten draußen ist und dann irgendwann ans Tageslicht kommt und einerseits sich dann freut, weil sie im Tageslicht ist, andererseits weil sie sich wieder versteckt, weil sie halt dort nicht so laufend leben möchte und möglicherweise teilweise auch in Gefahr ist.

Aber der Maus kommt dann auch immer die Erleuchtung. Die Erleuchtung heißt für mich das Sinnbild des positiven Denkens, die zündende Idee zu haben, die Maus, die jetzt auch entsprechend Idee hat. Es war irgendwie eine nette Kombination aus Maus und Leuchte und deswegen habe ich sie ausgewählt.

Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere tolle Geschichten

Terri Gattringer-Sabino Terri Ihre Sprachexpertin im Interview Erleuchtend Erzählt

“Baby, you’re a firework!”

Terri Gattringer-Sabino

Chefin von Terri Ihre Sprachexpertin
Günter Thumser MAV Erleuchtend Erzählt im Interview

“Durch die Nacht zum Licht”

Günter Thumser

Geschäftsführer MAV