Teamwork makes the dream work

Dejan Jovicevic

Gründer und CEO Brutkasten

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt:

Ich bin Dejan Jovicevic, der Gründer und CEO von Brutkasten.

Was ist Ihre Story?

Storys sind ja immer eine Tagesverfassung und heute würde ich eine Story erzählen, die eine sehr persönliche Story von mir ist.

Ich habe den Brutkasten im Jahr 2014 gegründet. Damals wollte ich unbedingt ein Teil dieser Szene sein, deswegen war das eigentlich eine Gründung, um die Zukunft der Medien zu gestalten. Die Anfänge sind in der Gründungsphase nicht immer leicht, es lastet viel Last auf einem, auf den Schultern und ich war sozusagen mehr oder weniger ein Solo-Founder in den Anfängen. Diese Phasen können recht einsam und mit viel Druck verbunden sein, weil die Verantwortung schlussendlich auch bei einem Gründer, bei einer Gründerin liegt.

Wir haben jetzt mittlerweile als Brutkastengruppe inklusive Deutschland 45 Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen. Wir arbeiten natürlich sehr stark daran uns strukturell aufzustellen und weiterzuentwickeln, eine professionelle Organisation zu werden. Das macht uns allen gemeinsam viel Spaß. Ein Instrument auf diesem Weg ist auch unser Steering Board. Wir haben vor zirka zwei Monaten eine Klausur gehabt, da sind zwölf Leute dabei, zwölf Kolleginnen und Kollegen die sogenannten Circle Leads. Wir haben zwei halbe Tage dieser Klausur gehabt, begonnen an einem Tag am Nachmittag mit einem Abendessen und am nächsten Tag in der Früh haben wir weitergemacht.

Ich spüre schon, dass ich emotional werde, weil diese Geschichte so viel für mich in sich trägt. Der erste Tag war so, dass wir mit der Klausur begonnen haben. Ich habe das sehr professionell mit einem externen Kollegen vorbereitet und bin dann im Zuge der Klausur zum ersten Mal wirklich drauf gekommen, das geht auch, wenn ich nicht dominiere, wenn ich nicht so präsent bin. Das wäre im Jänner, zum Beispiel, bei unserer letzten Klausur noch anders gewesen, da habe ich die Dinge vorbereitet und präsentiert und „performt“. Hier war das jetzt wirklich anders. Ich bin nach Hause, beziehungsweise, wir haben noch ein Abendessen gehabt, dann nach Hause und am nächsten Tag in der Früh war ich zu Hause, bin im Wohnzimmer gesessen, tiefenentspannt, vielleicht ein bisschen nachdenklich und dann sage ich etwas. Meine Frau, in der Früh, in der Action, wir haben zwei Kinder, wir kochen für den zweiten für den Kindergarten, wir machen gerade eine Diät und plötzlich bleibt sie stehen und sagt: „Dejan, du hast eine ganz andere Stimme. Nicht da bis oben, diese gestresste, aber eine völlig entspannte“. Das war auch so. Es ging mir auch innerlich so und ich habe dann bei der Klausur zum Abschluss das auch dem Team erzählt, dass ich zum ersten Mal wahrscheinlich wirklich das Gefühl hatte, diese Last, die auf einem sozusagen lastet, hat sich verteilt. Ich habe plötzlich ein Team gesehen, dass in den Aufgaben auflebt und ich komme immer mehr oder immer stärker darauf, das ist das höchste aller beruflichen Gefühle für mich, das Team zu sehen, wie sie an den Aufgaben wachsen, wie sie in ihrer Rolle aufgehen, wie sie sozusagen auch ihren Job rocken.

Ich erzähl zum ersten Mal diese Geschichte, ohne zu heulen, weil mich das so mitgenommen hat. Ich habe versucht dem Team das zu erzählen, ich habe es nicht rausgebracht und ein paar Mal später noch, war für mich diese Beobachtung meiner Frau so ein großer Milestone in meinem Leben, dass ich diese Geschichte heute gerne erzähle.

Wer hat Sie erleuchtet?

Ich habe, Gott sei Dank, wirklich sehr tolle Teams und Chefs gehabt, da müsste ich wirklich von Anfang an alles aufzählen. Vielleicht zwei Namen, also, Michael Tillian war mein Mentor und von ihm habe ich sehr viel über das Management gelernt. Er ist sicherlich einer der angesehensten Medienmanager im deutschsprachigen Raum. Ich habe noch immer sehr viel in Erinnerung über unsere Zusammenarbeit, die ich bei ihm gesehen habe. Es gibt einen jungen oder viele junge, aber einen würde ich gerne hervorheben. Nicht deswegen, weil er mich hervorgehoben hat, aber weil ich das wirklich meine: Den Christoph Hausegger, den Geschäftsführer der Woche Steiermark, weil die Klarheit und Bestimmtheit gleichzeitig Empathie mit dem Christoph, mit den Unternehmen führt, wo er diese Aufgaben hat, beeindruckt mich oft. Es gibt viele Aspekte seiner Tätigkeit, wo ich mir denke: „Das würde ich gerne so wie Christoph machen.“. Also das würde ich da gern betonen.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Man traut mir vielleicht heutzutage nicht zu, dass ich fast ein Profifußballer vorher war. Ich werde versuchen mich da wieder zurückzukämpfen, aber momentan würde mir das, glaube ich, nach dem Aussehen nicht ganz zu trauen.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde es großartig was ihr macht. Ich finde dieses Konzept großartig, die Geschichten hinter den Menschen zu erzählen. Wir tun es in unserem B2B Kontext beim Brutkasten laufend und jeden Tag und das gefällt mir. Dieses Konzept, das ihr euch überlegt habt und alles was ihr noch vorhabt, also ich möchte allen, die da folgen, es stark ans Herz legen da mitzumachen.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ihr bietet ja so eine Auswahl an Lampen an, die man sich aussuchen kann und auf dem Bild war diese Lampe so in dieser Schachtel drinnen und ich dachte mir, das ist eine super Kombination aus Kreativität. „Der Meister brilliert in der Knappheit der Ressourcen.“ – das ist ein Spruch, der mir sehr gefällt und das ist Hands-on. Man macht aus wenig Ressourcen was Großartiges, Kreatives, es ist auch bodenständig, es erfüllt den Zweck, also es ist vieles drinnen, diese kreative Kraft mit Hands-on-Mentalität, das mich das sehr gut angesprochen hat.

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