Prüfling wird zum Prüfer

Arthur Primus

Geschäftsführer Europlast

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Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt:

Arthur Primus, Geschäftsführer von der Firma Europlast, einen zertifizierten familienfreundlichen Betrieb zur Produktion von Kunststoffprodukten, CO2-neutral.

Was ist Ihre Story?

Wir haben eine Geschichte, da dreht es sich um Werte, die mir mein Leben lang schon begleiten, das ist eben Disziplin und Konsequenz.

Ich komme aus einer bildungsfernen Schicht. Meine Mutter war Arbeiterin an einem Fließband. Sie hat mir im Prinzip die Ausbildung ermöglicht und hat immer gesagt: „Schau, ich kann dir inhaltlich nicht helfen, aber ich kann mit dir den Weg ein bisschen begleiten mit finanzieller Unterstützung.“ Sie hat sich das vom Mund abgespart und zu mir auch immer gesagt: „Schau, du musst konsequent und diszipliniert sein, dann wird dir das auch nützen.“ Ich habe dann versucht das Beste daraus zu machen, habe die HTL Matura absolviert, danach studiert an der TU Graz und habe das alles in Mindestzeit absolviert, weil mir bewusst war, ich liege meiner Mutter auf der Tasche und habe danach auch noch die Chance bekommen auf der Uni als Universitätsassistent zu arbeiten, vier Jahre.

Als ich eines Tages zur Arbeit gefahren bin an die Uni Graz, treffe ich einen ehemaligen Studienkollegen in der Straßenbahn und wir unterhalten uns so und er sagt zu mir: „Ja schau, dass wir uns einmal wieder treffen, wo fährst du hin?“ Ich sage: „Ich fahre auf die Uni, ich habe heute Prüfung.“ Dann sagt er zu mir: „Ja ich habe heute auch eine Prüfung.“ Dann sage ich: „Ja super, dann können wir gemeinsam fahren.“ Wir unterhalten und so auf der Tour und er sagte zu mir: „Du, das hätte ich nicht gedacht, dass du noch so lang studieren würdest, du mit deinen Werten, das war alles immer so wichtig.“ Und ich habe dann gesagt: „Naja, im Grunde genommen bin ich recht zufrieden.“

Wir gehen dann gemeinsam in die Uni hinein und kommen zum Hörsaal, gehen zum Hörsaal, er setzt sich hinein, bereitet sich auf die Prüfung vor und ich gehe vorne hinaus zum Rednerpult und sage: „Meine Damen und Herren, ich darf die Prüfung eröffnen.“ In dem Moment habe ich in sein Gesicht geblickt und in dem gesehen, dass er verstanden hat, wie wichtig Konsequenz und Disziplin schlussendlich ist.

Das ist das, was mich mein Leben lang begleitet hat. Also diese Werte, fordere ich auch von meinen Mitarbeitern heute ein. Mit dieser Geschichte glaube ich kann man das ganz gut erklären, dass das alles Sinn und Zweck hat.

Wer hat Sie erleuchtet?

In ganz frühen Jahren hat mich sehr inspiriert mein Großvater. Der war auch ein sehr einfacher Mensch, der nach dem zweiten Weltkrieg die Familie hier wieder aufgebaut hat und das ganze Umfeld. Er war irrsinnig intelligent und belesen. Mich hat das als Kind schon so fasziniert, dass man mit diesen einfachen Mitteln so weit kommen kann. Das hat mich bis zum Doktorat begleitet.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Was man mir nicht zutraut ist, dass ich trotz meiner Werte auch einer gewesen bin, oder immer noch bin, der es sich sehr gut gehen lässt und der auch gelegentlich wirklich anständig feiert.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Weil ich glaube, dass es eine gute Möglichkeit ist den Menschen hinter der Visitenkarte zu präsentieren.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Diese Lampe würde auch sehr gut in unser neues Heim passen, in unserem Ferienholzhaus, weil die Kombination aus Tradition, Innovation mit schwarz und Holz gut abgebildet ist.

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