Eine Weihnachtsgeschichte

HAAS Christina Haas

Geschäftsführerin Togethersecure

Das Video
Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Schau, was ich gefunden habe, mach da mit!
Zum Mithören...
Zum Mitlesen...

Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt

Mein Name ist Christina Haas und ich bin eine der beiden Gründer*innen der TogetherSecure.

Was ist Ihre Story?

Also nachdem ich gemeinsam mit meinem Mann die Firma gegründet habe (wir sind eigentlich ein mutiges Familienunternehmen, das muss man ja wahrscheinlich 2021 auch so sagen) habe ich mir gedacht, ich erzähle eine Geschichte, wo es auch um uns beide geht und das auch ein bisschen beschreibt, wie wir beide Projekte und Vorhaben aufbauen.

Es ist eine Weihnachtsgeschichte, weil das ist jetzt so im Frühsommer ja wirklich wunderbar passend. Aber dazu muss man wissen, mein Mann liebt Weihnachten. Wenn wir in Amerika leben würden, dann hätte er wahrscheinlich alles am Dach, alles was möglich ist. Gott sei Dank haben wir die Firma und nicht so viel Zeit, jetzt klappt es nicht so. Aber wir haben in unserem Garten einem Fahnenmast und über den hängen LED-Schlangen runter. In dem Ort, in dem wir wohnen, wenn man da schaut, wirkt es als wären wir am Nordpol. Das ist auch das Ziel und das ist ihm wichtig. Und jedes Jahr gibt es dann von Oktober bis Februar Weihnachtsfilme und wir besuchen jeden Christkindlmarkt, sofern uns Corona das auch machen lässt.

Dieses Jahr zu Weihnachten waren wir natürlich auch ein bisschen gelockdownt, wie eben alle, und es war bisschen mehr Zeit und ich backe generell recht gerne. Mein Mann war mit mir im Supermarkt und wir stehen da so vor dem Backwarenregal und er entdeckt, es gibt Fondant, mit dem man super Kekse dekorieren kann und daneben waren Keksausstecher, mit Weihnachtsblumen. Unbedingt will er dieses Jahr Kekse backen, weil unsere Eltern (das haben wir beide so erlebt) haben immer gesagt: „Nein, sowas Kinder machen wir nicht, weil das ist ein riesige Patzerei und ihr werdet schon sehen, das ist ein Blödsinn und das freut euch nach zehn Minuten nicht mehr.“ Jetzt sind wir beide schon beide beinahe 40, also wären wir jetzt so weit, dass wir auch mal selbst Erfahrungen machen können wir haben uns dann die Keksausstecher gekauft und den Fondant. Ich hätte ihn auch ein bisserl noch gebremst, aber nein, es musste alles sein und wir haben dann beschlossen wir machen jetzt für die Familie so kleine Weihnachtskekspullover zum Dazugeben.

Das haben wir dann begonnen. Ich glaube es war 16-17 Uhr am Nachmittag und mein Mann meinte, das machen wir noch schnell vom Fernseher. W machen das schnell, es hat eben geendet in: „Naja, aber jetzt klebt der Teig bisschen, man muss ihn schon nochmal genauer ausrollen, jetzt ist er ein bisschen trocken. Nein, passt, stechen wir mal die großen Pullover aus, dann kleinere… Haben wir noch andere Ausstecher? Wie wäre es, wenn wir Elchköpfe ausstechen und auf die ausgestochenen Pullover draufkleben? Und jetzt den roten Fondant, den grünen, Zuckerperlen, da kannst du jetzt nicht diesen Glitzer drauf tun, wie Schaut denn das aus? Wer bekommt den Keks überhaupt dann? Die Mama, oder der Onkel, oder die Schwester oder…? Nein, das geht nicht, dann brauchen wir aber noch an anderen… und wie verpacken wir das Ganze jetzt?“ Und bis wir nun fertig waren war es auf jeden Fall ein Uhr morgens, wir waren fertig, wir haben drei Mal gestritten gehabt, das gehört natürlich in einer guten Ehe auch immer dazu. Aber das Ergebnis war toll, also es war perfekt, muss man fast sagen. Es hätte sich auch keiner in unserer Familie jemals irgendwas anderes dazu sagen getraut.

Aber so ist es eben, wenn wir gemeinsam ein Projekt machen. Es entgleitet uns immer irgendwie. Wir glauben am Anfang, auch wenn unsere Eltern sagen, dass das ist ein Blödsinn ist und eine Mordsumpatzerei, wir müssen das einfach mal ausprobieren. Wir wollten das machen, wir haben es gemacht, es ist super geworden. Es war zwischendurch furchtbar anstrengend, es ist uns fast die Luft ausgegangen, wir haben gestritten aber am Ende waren wir superglücklich. Dasselbe ist es eben mit allem, was wir machen. Also Haus bauen, das habe ich zwischendurch x-mal verflucht, aber heute super wunderschön. Und sie Firma ist dasselbe. Es ist unser Baby, wir haben das miteinander aufgebaut und gegründet und wir haben viel, viel mehr Zeit investiert, als wir uns wahrscheinlich gedacht haben. Aber wir haben es mit Herz und Leidenschaft und mit unseren Idealen gemacht. Das sind einfach Dinge so geworden, wie uns das wichtig ist. Es ist auch unser einziges Baby. Wir haben noch zwei Katzen und ein Pflegepferd, aber es ist das Baby, das die meiste Zeit beansprucht, das auf jeden Fall. Im Nachhinein würde ich das alles wissen, wie viel Aufwand das ist, weiß ich nicht, ob ich dann noch mal machen würde. Aber jetzt ist es, wie es ist und das ist perfekt und es ist toll und die Küche ist dreckig und es ist spät in der Nacht und ich bin sicher verschlafen oder habe Ringe um die Augen, aber es ist jede Minute wert.

Wer hat Sie erleuchtet?

Das war ganz, ganz sicher der Klaus Bürger. Wenn er das jetzt hört, dann bin ich sicher, kriegt er ein großes Lächeln im Gesicht. Das ist mein früherer Chef und er ist ein großer Freund von mir noch immer. Er war schon immer ein Mentor. Das witzige ist, er tickt in vielen Dingen ähnlich wie ich, aber auch manchmal ganz anders und er kann viele Dinge viel entspannter angehen. Ich muss oft an so Sätze denken, Weisheiten, die er immer von sich gibt. Er hat, zum Beispiel, einmal gesagt: „Der beste Plan muss auf einem Bierdeckel Platz haben.“ Das ist so eine Biertischweisheit, das ist sehr authentisch passt super zu ihm und ich denke mir heute auch manchmal, ich bin sehr genau und gründlich und perfektionistisch, bis zu den Keksen. Wenn ich dann an den Klaus denke, dann denke ich mir oft: „Das ist schon wieder viel zu kompliziert, was du da machst. Das passt auf keinen Bierdeckel, denk ein bisschen an den Klaus.“ Meistens kommt dann das Richtige heraus.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Wahrscheinlich, dass ich mal nicht das letzte Wort habe.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich fand die Idee so schön, als ich sie das erste Mal gesehen habe. Die Idee mit den Lampen, ja der Titel quasi, das Motto. Es ist so ein schönes Wortspiel und das Bild dazu. Also es hat mir einfach sehr gut gefallen. Es stehen die Menschen im Mittelpunkt und das ist wirklich, glaube ich, das Wichtigste und deswegen bin ich da.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Ich weiß es irgendwie auch nicht, aber sie hat mich sofort auf den ersten B Blick irgendwie gecatcht. Ich glaube es ist, weil sie ein bisschen schräg ist, aber sie hat Persönlichkeit und ist irgendwie edel, schön, Also durch diesen goldenen Touch. Da habe ich mich irgendwie identifizieren können damit.

Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere tolle Geschichten

“Kulturelle Nachhilfe für Professoren”

Horst Treiblmaier

Head of Department Modul University

“Das Alter ist nur eine Hausnummer”

Christoph Hausegger

Geschäftsführer Woche Steiermark