Briefumschlag Trauma

Bernd Löschenbrand

Managing Partner Bluforce Group

Das Video
Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Schau, was ich gefunden habe, mach da mit!
Zum Mithören...
Zum Mitlesen...

Heute zu Gast bei erLEUCHTEnd erzählt:

Guten Morgen, mein Name ist Bernd Löschenbrand, ich bin Managing Partner von der Bluforce Group. Wir sind eine Kommunikationsagenturgruppe und sorgen für fantastische Erlebnisse in digitalen Medien.

Was ist Ihre Story?

Ich habe überlegt, welche Story ich erzähle und man stellt sich ja vielleicht als potenzieller Bewerber und künftiger Mitarbeiter die Frage: Wie hat eigentlich der Chef angefangen, als er in diese Branche gekommen ist? Ich habe so ein prägendes Erlebnis gehabt an meinem allerersten Arbeitstag und das möchte ich heute teilen, das war wie folgt:

Man kommt also frisch von der FH mit einem Diplom in der Tasche, man ist motiviert die Welt niederzureißen. Man will zeigen, was man hat und dann kam ich an meinem allerersten Arbeitstag zum damaligen Arbeitgeber, auch eine Agentur in Deutschland.

Nach einer kurzen Führung und Vorstellung der Mitarbeiter musste ich mich hinsetzen, an ein Art Beistelltisch im Empfangsbereich und habe mir gedacht, für das erste Mal schon eine super Sache, so habe ich mir das jetzt nicht vorgestellt. Dann kamen mehrere Kisten herein und in diese Kisten waren Briefe, Image, Broschüre und Umschläge und man muss dazu sagen, zur damaligen Zeit war die Digitalisierung noch nicht so weit vorangeschritten, das heißt, vieles ist noch per Post versendet worden, so auch dieses Agentur Mailing. Die Agentur damals hatte das aber nicht outgesourct an einem Medienpartner, sondern die Idee war, dass der neue Mitarbeiter die nächsten Tage damit verbringen darf diese Mailings einzutüten und es waren hunderte, ich habe heute noch die Erinnerung in mir vom Abschlecken dieser Klebestreifen auf den Umschlägen. Ich habe eine Aversion entwickelt gegen Briefumschläge, weil ich diesen Geschmack immer noch auf meiner Zungenspitze spüre, von diesen hunderten an Briefumschlägen, die ich mit meiner Zunge da abschlecken musste, um diese Mailings zu verpacken.

Ich habe diese Geschichte ausgewählt, nicht nur um zu zeigen, dass jeder Chef auch einmal klein angefangen hat, sondern auch mitzugeben, bei uns in der kreativen Branche gilt das Motto so: Erfolg oder Karriere ist nicht nur die Inspiration, sondern zum größten Teil auch die Transpiration.

Wer hat Sie erleuchtet?

Ich habe natürlich in meinem beruflichen Weg sehr viele inspirierende Persönlichkeiten kennen gelernt. Marketingleiter, Unternehmer, Vorstände und ich möchte jetzt nicht einen einzelnen Namen nennen, denn jeder von denen, jeder von diesen Kunden, jeder von diesen Führungskräften, jeder von den Unternehmen, wo ich das Glück hatte mitarbeiten zu dürfen, Projekte für sie zu machen, hat mich auf irgendeine Art und Weise inspiriert. Jeder war anders, jeder hatte seine Eigenheiten, jeder ist auch auf Grund unterschiedlicher Talente in diese Position gekommen und ich fand das ganz spannend. Auch in diesem breiten Spektrum in 20 Jahren Agentur Erfahrung kommen natürlich viele Kontakte zustande, da waren sehr, sehr viele inspirierende Persönlichkeiten dabei und auch die Geschichten dahinter, wie sie in diese Position gekommen sind.

Was traut man Ihnen eher nicht zu?

Mir traut man eher nicht zu, dass ich geduldig bin und gelassen sein kann. Das Ganze kommt vielleicht so ein bisschen auch aus meiner Jugend, oder wo ich ein junger Erwachsener war, war ich des Öfteren in Sommerferiencamps für Kinderbetreuer, da braucht man eine elend lange Geduld.

Die arbeitet mit Kindern, die Betreuung von Kindern ist um ein Vielfaches anstrengender als das, was wir hier in der Firma jeden Tag mit den Kolleginnen und Kollegen erleben.

Was gefällt Ihnen an erLEUCHTEnd erzählt?

Ich finde erleuchtend erzählt ist ein total frisches Format, dass auf ein innovatives Medium zählt, nämlich Film und das ist genau das was wir brauchen im HR Bereich, uns auch in der digitalen Medien mit modernen zeitgemäßen Formaten zu präsentieren, diese Idee hat mir sehr gut gefallen.

Warum haben Sie sich für diese Lampe entschieden?

Mir hat der Stern sehr gut gefallen, denn jeder von uns braucht auf seinem Karriereweg immer mal wieder Orientierung und mich erinnert der Stern an einen Orientierungsstern oder einen Fixstern, an dem man mal aufblicken kann, der einem wieder den Weg zeigen kann und somit Orientierungshilfe bietet.

Teilen
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere tolle Geschichten

“Ironman & Growth Mindset”

Stefan Reuther & Phillip Werr

Geschäftsführung COPA-DATA

“DJ Ötzi, wer?”

Sabine Tichy-Treimel

Geschäftsführerin Messe Dornbirn